Weiche Kontaktlinsen

Anfang der 70er Jahre kamen als Alternative zu den harten Kontaktlinsen die ersten weichen Kontaktlinsen zur Anpassung. Diese waren primär für Personen gedacht, die harte Kontaktlinsen nicht vertragen konnten.

Durch ihren weiche Struktur und schmiegen sich diese Linsen der Hornhautoberfläche gut an, was in der Regel spontan zu einem angenehmen Tragegefühl führt.
Wegen des Anschmiegens an die Hornhautoberfläche ist die normale weiche Kontaktlinse in ihrem Einsatzbereich eingeschränkt. Um den Einsatzbereich der weichen Kontaktlinsen zu erweitern wurden so genannte torische Kontaktlinsen entwickelt, die auch Augen mit einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) optimal versorgen können.

Im Laufe der Jahre wurden die Wünsche der Kontaktlinsenträger vielfältiger. Es mussten weiche Kontaktlinsen für die verschiedensten Anforderungen entwickelt werden.

Heute werden bei den weichen Linsen folgende Arten unterschieden:

  • die konventionelle Kontaktlinse mit einer Lebensdauer von 12-18 Monaten.
  • Tauschlinsen mit Wechselzyklen von 6 oder 3 Monaten, 30, 14, oder 7 Tagen. Die häufigste Linse aus diesem Segment ist die Monatskontaktlinse welche nach einer Tagedauer von 30 Tagen ersetzt werden muss.
  • Für das seltene Tragen von Linsen wurde die Tageslinse entwickelt. Sie hat den Vorteil, dass hier keine Pflegemittel erforderlich sind, da die Linse nach dem einmaligen Tragen weggeschmissen wird.

Bei allen Kontaktlinsen spielt die Hygiene eine wichtige Rolle, da die Kontaktlinsen direkt auf dem Auge sitzen und durch unsachgemäße Handhabung und Hygiene zu schweren Schäden an den Augen mit dauerhafter Verminderung der Sehkraft führen können.